Einführung
Wenn eine stillende Mutter auch mit Asthmasymptomen kämpft, ist das wirklich belastend. Die Atemnot ist da, aber das Baby muss gefüttert werden, und Stress verringert die Milchproduktion noch weiter. In der traditionellen chinesischen Medizin werden beide Symptome als Qi (氣)-Mangel angesehen. Glücklicherweise kann die Stimulation bestimmter Akupunkte die Lungenfunktion stärken und gleichzeitig die Drüsensekretion fördern.
5 Akupunkte für Asthma und mangelnde Muttermilchproduktion
1. Dazhui — GV14
Lage: In der Vertiefung unterhalb des siebten Halswirbeldornfortsatzes. Wenn Sie den Kopf nach vorne neigen, ist es die Vertiefung direkt unter dem hervorstehendsten Knochen am Nacken.
Wirkung: Es wirkt ähnlich wie „Baihui” und stärkt die Immunität und Lungenfunktion. Es reduziert Asthmaanfälle, macht die Atmung tiefer und fördert die Qi-Zirkulation des gesamten Körpers, um die Muttermilchproduktion zu unterstützen.
Druckmassagetechnik: Drücken Sie mit der Daumenspitze 3 Sekunden lang fest an und lassen Sie 3 Sekunden lang los. Wiederholen Sie dies 10-mal pro Satz, 3-mal täglich.
2. Tanzhong — CV17
Lage: Auf dem Brustbein in der Mittellinie zwischen den beiden Brustwarzen (vierter Interkostalraum). Sie können die Position überprüfen, indem Sie drei Finger nebeneinander auf die Brustmitte legen.
Wirkung: Dies ist der wichtigste Akupunkt zum Harmonisieren des Qi von Lunge und Herz. Er lindert sofort Atemnot durch Asthma und stabilisiert Körper und Geist, um die Muttermilchproduktionshormone zu normalisieren.
Druckmassagetechnik: Massieren Sie 30 Sekunden lang sanft in kreisenden Bewegungen. Drücken Sie nicht zu fest, da dies unangenehm ist; ein sanfter Druck ist am besten. Führen Sie dies 2-mal täglich durch.
3. Chize — LU5
Lage: Wenn der Arm 180 Grad ausgestreckt ist, befindet sich dieser Punkt oben auf der inneren Armbeugungsfalte, auf der Außenseite der Bizepssehne (Daumenseite).
Wirkung: Als der unterste Punkt des Lungenmeridians reduziert er die Hitze in der Lunge und lindert Asthma. Gleichzeitig reguliert er die Lungenfunktion und normalisiert das Hormonsekreationssystem, was die Muttermilchproduktion direkt unterstützt.
Druckmassagetechnik: Drücken Sie mit dem Daumen der anderen Hand 5 Sekunden lang an und ruhen Sie 2 Sekunden lang aus. Wiederholen Sie dies 10-mal pro Arm, 2-mal täglich.
4. Juebin — ST12
Lage: Die Stelle etwa 4 Cun (drei Fingerbreiten) lateral zur vorderen Mittellinie (Nackenmitte) von der Mitte der Mulde oben am Schlüsselbein.
Wirkung: Dies ist ein Akupunkt, der die Magen-Darm-Funktion und die Drüsensekretion direkt stimuliert. Er verbessert die Verdauungsfunktion und fördert die Nährstoffaufnahme, die die Grundlage für die Muttermilchproduktion bildet, und macht die Atmung leichter.
Druckmassagetechnik: Drücken Sie mit Zeige- und Mittelfinger gleichzeitig auf beiden Seiten 20 Sekunden lang in kreisenden Bewegungen. Stimulieren Sie langsam in einer Tiefe von etwa 1 Zentimeter. Führen Sie dies 2-mal täglich durch.
5. Zhiyang — GV9
Lage: In der Vertiefung unterhalb des siebten Brustwirbelndornfortsatzes. Wenn Sie den Rücken krümmen, ist es die Vertiefung unter dem hervorstehendsten Wirbel (unterhalb von Dazhui).
Wirkung: Dies ist ein wichtiger Akupunkt, der das Verdauungs- und Atmungssystem reguliert. Er ergänzt den Qi-Mangel in Lunge und Milz, der die Grundursache von Asthma ist, und fördert gleichzeitig die Blutgerinnung, die für die Muttermilchproduktion erforderlich ist.
Druckmassagetechnik: Drücken Sie mit dem Daumen oder einem Akupressur-Stift 3 Sekunden lang fest an und lassen Sie 2 Sekunden lang los. Wiederholen Sie dies 10-mal pro Satz, 3-mal täglich.
5-Minuten-Selbstpflege-Routine
Führen Sie dies täglich morgens nach dem Aufwachen oder abends vor dem Schlafengehen durch:
① Dazhui (GV14) 10-mal drücken (30 Sekunden) → ② Zhiyang (GV9) 10-mal drücken (30 Sekunden) → ③ Tanzhong (CV17) 30 Sekunden lang sanft massieren (30 Sekunden) → ④ Juebin (ST12) 20 Sekunden auf jeder Seite drücken (40 Sekunden) → ⑤ Chize (LU5) 10-mal pro Arm drücken (60 Sekunden). In insgesamt 5 Minuten können Sie Asthma und mangelnde Muttermilchproduktion gleichzeitig verwalten.
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