Einführung
Bauchblähungen, die nach dem Essen auftreten oder den ganzen Tag über anhalten, sind ein häufiges Problem für Menschen in der modernen Zeit. Die Hauptursachen sind unregelmäßige Essgewohnheiten, Stress und verminderte Verdauungsfunktion. Bevor Sie auf Apothekenprodukte oder Medikamente zurückgreifen, können Sie 5 bewährte Akupunkturpunkte aus dem Donguibogam durch Selbstakupressur verbessern. Heute stelle ich Ihnen wirksame Akupunkturpunkte zur Linderung von Bauchblähungen und die genaue Akupressurtechnik vor.
5 wirksame Akupunkturpunkte gegen Bauchblähungen
1. Zusanli — ST36
Lage: 3 Cun unter dem Knie (ca. 10 cm), eine Fingerbreite lateral von der vorderen Tibiakante. Wenn das Knie gebeugt ist, etwa vier Fingerbreit unterhalb und außen vom Knie.
Wirkung: Förderung der Verdauungsfunktion, Normalisierung der Magensäureproduktion, Verbesserung der Darmperistaltik und Stärkung der Immunität – verbessert gleichzeitig Bauchblähungen und Verdauungsstörungen.
Akupressurtechnik: Drücken Sie langsam mit dem Daumen, bis Sie einen leichten Druckschmerz (Säure-/Spannungsgefühl) verspüren, und üben Sie für 3-5 Minuten Druck aus. Die Anwendung zweimal täglich (morgens und abends) ist noch wirksamer.
2. Zhongwan — CV12
Lage: 4 Cun über dem Nabel (ca. 12-14 cm), auf der vorderen Mittellinie in der Mitte zwischen Magengrube und Nabel. Sie können es finden, indem Sie mit den Fingern langsam vom Nabel nach oben fahren.
Wirkung: Stärkung der Magenfunktion, Hemmung übermäßiger Magensäureproduktion, Förderung der Gasausscheidung – lindert sofort Beklemmung und Sodbrennen durch Bauchblähungen.
Akupressurtechnik: Führen Sie sanfte vertikale Drücke mit drei Fingern (Zeige-, Mittel- und Ringfinger) aus oder massieren Sie im Uhrzeigersinn kreisförmig. Am besten 30 Minuten bis 1 Stunde nach dem Essen für 3-5 Minuten anwenden.
3. Tianshu — ST25
Lage: 2 Cun lateral des Nabels (ca. 6 cm) auf beiden Seiten. Vier Fingerbreit seitlich des Nabels auf jeder Seite.
Wirkung: Normalisierung der Dickdarmfunktion, Ausscheidung von Darmgasen, Verbesserung von Verstopfung und Durchfall – lindert direkt Bauchbeschwerden durch Blähungen.
Akupressurtechnik: Drücken Sie gleichzeitig mit beiden Daumen in Richtung Bauchinnenseite oder massieren Sie kreisförmig mit drei Fingern. Üben Sie langsam Druck bis zum Widerstand aus und halten Sie dies 3-5 Minuten lang.
4. Yinlingquan — SP9
Lage: Unterhalb des inneren Knies in der Vertiefung medial des Schienbeins. Bei gebeugtem Knie leicht oberhalb des unteren Innenrandes des Schienbeins in der Vertiefung.
Wirkung: Stärkung der Milzfunktion verbessert den Wasserstoffwechsel, entfernt Flüssigkeit aus Bauchblähungen, verbessert die Verdauungseffizienz und lindert gleichzeitig Bauchblähungen mit Ödemen.
Akupressurtechnik: Drücken Sie langsam mit dem Daumen in Richtung Innenseite. Da es schmerzhaft sein kann, üben Sie sanft für 3-5 Minuten Druck aus und kombinieren Sie es mit kreisförmiger Massage für bessere Ergebnisse.
5. Pishu — BL20
Lage: Unterhalb des Dornfortsatzes des 11. Brustwirbels (auf dem Rücken), 1,5 Cun (ca. 4-5 cm) lateral der Wirbelsäule auf beiden Seiten. Befindet sich ungefähr in der unteren Mittelhöhe des Rückens.
Wirkung: Durch direkte Stimulation des Milzmeridians wird die Verdauungsfunktion grundlegend gestärkt – ein wichtiger Punkt zur langfristigen Vorbeugung und Verbesserung von Bauchblähungen.
Akupressurtechnik: Da dieser Punkt mit Fingern schwer zu erreichen ist, verwenden Sie einen Tennisball gegen eine Wand oder ein Massagegerät in liegender Position, um ihn 3-5 Minuten lang zu stimulieren.
5-Minuten-Selbstroutine
Morgens (innerhalb von 30 Minuten nach dem Aufwachen): Zusanli 3 Minuten + Zhongwan 2 Minuten
Mittags (1 Stunde nach dem Essen): Zhongwan 3 Minuten + Tianshu 2 Minuten
Abends (30 Minuten vor dem Schlafengehen): Tianshu 2 Minuten + Yinlingquan 2 Minuten + Pishu 1 Minute (mit Werkzeug)
Wenn Sie diese Routine 2-3 Wochen lang beibehalten, werden sich die Bauchblähungen deutlich bessern, und Sie werden langfristig eine Normalisierung der Verdauungsfunktion bemerken. Anfangs können leichte Schmerzen auftreten, dies ist aber ein Zeichen verbesserter Blutcirkulation, daher keine Sorge.
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